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Ganztagsanspruch 2026: Was Schulträger jetzt über die Verpflegungspflicht wissen müssen

Ab August 2026 hat jedes Grundschulkind ein Recht auf Ganztagsbetreuung. Dazu gehört eine warme Mittagsverpflegung. Wir zeigen, was das Gesetz fordert, welche Herausforderungen kommen — und wie FPS Campus Sie dabei unterstützt.

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Das Ganztagsförderungsgesetz — einfach erklärt

Am 10. September 2021 hat der Bundestag das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) beschlossen. Ab dem 1. August 2026 gilt ein stufenweiser Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder — verankert in §24 Abs. 4 SGB VIII.

8 Stunden Betreuung

Der Anspruch umfasst 8 Stunden Betreuung an 5 Werktagen — inklusive Unterrichtszeit. Das gilt auch in den Ferien, mit maximal 4 Wochen Schließzeit pro Jahr.

Recht, keine Pflicht

Es handelt sich um ein Recht der Eltern, nicht um eine Pflicht. Aber: Schulträger müssen das Angebot bereitstellen — und damit auch eine Verpflegung sicherstellen.

Mittagsverpflegung wird Pflicht

8 Stunden Betreuung umfassen die Mittagszeit. Eine warme Mittagsverpflegung wird damit faktisch zwingend — auch für Schulen, die bisher kein Essen anbieten.

Betrifft alle Grundschulen

Der Anspruch gilt für Kinder der Klassenstufen 1 bis 4. Die Einführung erfolgt schrittweise, beginnend mit dem Schuljahr 2026/27 für Erstklässler.

Schrittweise Einführung bis 2029

26/27

Klasse 1

Erstklässler erhalten den Anspruch ab August 2026

27/28

Klasse 1–2

Erweiterung auf die ersten beiden Klassenstufen

28/29

Klasse 1–3

Drei Klassenstufen haben Anspruch auf Ganztag

29/30

Klasse 1–4

Vollausbau: Alle Grundschulkinder sind erfasst

Die Unterrichtszeit wird angerechnet — 8 Stunden Betreuungsanspruch = Unterricht + Betreuung. Schulträger müssen dennoch ein vollwertiges Mittagessenkonzept bereitstellen.

Die Dimension des Ganztagsausbaus

15.400
Grundschulen in Deutschland
284.000
fehlende Plätze bundesweit
74%
der Schulen nennen Raummangel als Problem
57,8%
der Kommunen fühlen sich vorbereitet
Hessen: Über 70% der Grundschulen sind bereits im Ganztagsprogramm — aber rund 30% müssen noch eingebunden werden. Gerade hier besteht dringender Handlungsbedarf bei der Verpflegungsplanung.

Worauf sich Schulträger einstellen müssen

1

Fehlende Küchen & Mensen

74% der Schulleitungen nennen Raummangel als größtes Problem. Viele Grundschulen verfügen weder über eine Küche noch über eine geeignete Mensa.

2

Personalmangel

Bis 2030 fehlen bundesweit über 100.000 Fachkräfte im Ganztagsbereich (Bertelsmann Stiftung). Qualifiziertes Küchenpersonal zu finden ist eine der größten Hürden.

3

Rechtliche Anforderungen

HACCP-Konzept, Allergenkennzeichnung nach EU-LMIV, IfSG-Belehrungen, Registrierung beim Veterinäramt — der regulatorische Aufwand ist erheblich.

4

Zeitdruck

August 2026 kommt schneller als gedacht. Ausschreibungen, Küchenplanung und Personalsuche brauchen Vorlauf — jetzt ist Planungszeit.

5

Qualität vs. Kosten

77% der Schulen nutzen Cook & Hold — das günstigste, aber qualitativ schwächste System. Die Frage ist: Spart man am Essen oder investiert man in die Gesundheit der Kinder?

Welches System passt zu Ihrer Schule?

Warmverpflegung

Cook & Hold

Essen wird extern gekocht, warm geliefert und vor Ort ausgegeben. Die günstigste Option mit dem geringsten Platzbedarf.

+ Günstig, geringer Platzbedarf, kein Fachpersonal nötig

- Nährstoff- und Geschmacksverluste, niedrige Akzeptanz, max. 3h Warmhaltung

Verbreitung: 77% der Schulen
Kühlkost

Cook & Chill

Essen wird extern gekocht, gekühlt geliefert und vor Ort regeneriert. Flexible Essenszeiten bei geringem Personalbedarf.

+ Flexible Essenszeiten, gleichbleibende Qualität, wenig Personal

- Strikte Kühlkette, eingeschränkte Auswahl, hoher Energieverbrauch

Verbreitung: 31% der Schulen
Frischküche

Cook & Serve

Alles wird täglich frisch vor Ort gekocht — von eigenem Fachpersonal, mit frischen Zutaten. Höchste Qualität und beste Akzeptanz.

+ Höchste Nährstoffe, bester Geschmack, maximale Flexibilität, beste Akzeptanz

- Erfordert qualifiziertes Fachpersonal und Kücheninfrastruktur

Verbreitung: 43% der Schulen

FPS Campus: Frischküche vor Ort — ohne Aufwand für Sie

Wir übernehmen alles — von der Personalstellung über den Einkauf bis zur HACCP-Dokumentation.

Eigene Köche vor Ort

Unser Küchenteam kocht täglich frisch in Ihrer Schule. Kein Lieferessen, kein Aufwärmen — sondern echte Frischküche direkt vor Ort.

Komplett-Service

Personal, Speisepläne, Einkauf, Hygiene, Vertretungen — alles aus einer Hand. Null organisatorischer Aufwand für Ihre Einrichtung.

Nach DGE-Qualitätsstandard

Ausgewogene Speisepläne nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mit Bio-Zutaten aus der Region.

65+ Jahre Erfahrung

Als Teil der FPS Group bauen wir auf über 65 Jahre Cateringerfahrung im Rhein-Main-Gebiet — professionell, zuverlässig, erprobt.

Von der Anfrage zum fertigen Konzept

1

Bestandsaufnahme

Wir prüfen kostenlos Ihre Räumlichkeiten, Infrastruktur und Schülerzahlen.

2

Individuelles Konzept

Sie erhalten ein maßgeschneidertes Verpflegungskonzept mit transparenter Kalkulation.

3

Wir übernehmen

Personalstellung, Einkauf, Speisepläne, Hygiene — alles liegt bei uns.

4

Start & Probeessen

Reibungsloser Start mit Probeessen für Schulleitung, Elternbeirat und Träger.

Infomaterial für Schulträger

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Checkliste: Schulverpflegung aufbauen

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Das GaFöG auf einen Blick — Gesetz, Stufenplan, Zahlen und was Träger jetzt tun müssen. Kompakt auf einer Seite zusammengefasst.

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